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VDH/FCI anerkannte Beagle-Zucht
Mitglied im Beagle Club Deutschland

Augen auf beim Welpenkauf

Sind Sie nun sicher, dass es ein Beagle sein soll, mit dem Sie die nächsten 12 bis 15 Jahre verbringen wollen und Sie für einen Beagle der richtige Partner sind ?
Dann sollten Sie nun auf die Suche nach “Ihrem” Züchter gehen. Denn wer sich einen Beagle wünscht, sollte diesen bei einem seriösen, guten Züchter kaufen. Leider sind die Unterschiede für einen Laien oft sehr schwer zu erkennen.

Gute Züchteradressen erfahren Sie auf dieser Homepage unter unserer Rubrik Links.

- vom Beagle Club Deutschland (BCD)
www.beagleclub.de
- von der Welpenvermittlung des BCD, email
welpen@beagleclub.de
- Homepage Beagle Zücher im BCD
www.beaglezuechter.info

Der Beagleclub Deutschland (BCD) ist Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) und auch der einzige international und national anerkannte Rassehundeverein für Beagle in Deutschland. Nur beim BCD bekommen Sie in Deutschland einen richtigen Beagle, nicht einen, der auf den ersten Blick für Beagle-Anfänger zwar wie ein Beagle aussieht, aber in Wirklichkeit keiner ist, was ein Fachmann sofort erkennt. Jeder Beagle-Welpe sieht im Alter von 8 Wochen niedlich aus, aber bei der späteren Entwicklung werden die Unterschiede zwischen wirklichen Rassehunden und anderen überaus deutlich - im äußeren Erscheinungsbild wie auch in der Entwicklung des typischen familienfreundlichen Wesens eines Beagles.

Wie schon erwähnt, ist der BCD Mitglied im VDH. Mitglieder (Züchter) dieser Verbände dürfen nur mit wesensfesten und gesunden Hunden züchten, die in ihrem Erscheinungsbild die typischen Merkmale der Rasse besitzen. Sie müssen sich den strengen Regeln dieser Verbände unterwerfen, in denen das Mindest- und Höchstalter, die Zuchtpausen sowie die Zuchtvoraussetzungen für jeden einzelnen Hund verbindlich festgeschrieben sind.

Diese Verbände kontrollieren durch ein flächendeckendes Netz von Zuchtwarten die Zuchtvoraussetzungen ihrer Züchter und jedes einzelnen Wurfes. Über jeden so gezüchteten Wurf wird bei der Wurfabnahme mit frühestens 8 Wochen ein Protokoll erstellt, in dem die Kondition jedes Welpen und der Ernährungs- und Futterzustand von Mutter und Welpen, evtl. Fehler sowie die Schutzimpfungen festgehalten werden.

Bei Verstößen gegen die Zuchtbestimmungen werde dem Züchter Auflagen gemacht oder bei schweren Fällen wird dieser aus dem Verband ausgeschlossen.
Gute Züchter besuchen mit ihren Zuchttieren regelmäßig Ausstellungen, um diese von Zuchtrichtern auf die Übereinstimmung mit dem Rassestandard überprüfen zu lassen. Gute Züchter kennen von Vater und Mutter der Welpen deren Eltern sowie weitere Vorfahren und Geschwister. Sie suchen für ihre Hündin den besten Deckrüden aus und scheuen weder Kosten noch weite Entfernungen.

Die guten Züchter nehmen sich die Zeit, Sie umfassend zu beraten und geben gerne Auskunft, wenn Sie vor dem Abgabetermin die Welpen besichtigen. Diese Züchter ziehen ihre Welpen in trockenen, warmen Räumen auf und gewöhnen die Welpen schrittweise an den Freiauslauf mit unterschiedlichem Boden. Sie haben genügend Zeit, beschäftigen sich und spielen ausgiebig mit den Welpen, weil sie die Verantwortung für die Prägung der Welpen in dieser Lebensphase ernst nehmen. Sie machen die Welpenkäufer auf eventuelle Fehler aufmerksam und zeigen ihnen bereitwillig das Wurfabnahmeprotokoll.

Auch nachdem Sie den Welpen übernommen haben, können Sie jederzeit mit Tipps und Informationen des seriösen Züchters rechnen. Natürlich kosten solche Rassehunde auch mehr als andere, bei denen die wenigsten dieser Kriterien erfüllt werden und auch der seriöse Züchter hat wesentlich höhere Kosten durch die Mitgliedschaft in einem der o. g. Zuchtverbände als Züchter, die außerhalb dieser Verbände züchten. Sie sollen sich auch klar darüber sein, dass ein großer Teil der Voraussetzungen für die Entwicklung eines gesunden und rassetypischen Welpen bereits geschaffen sind, wenn Sie diesen übernehmen. Die Aufzucht gesunder Welpen ist alles andere als ein Kinderspiel.

Am besten kaufen Sie dort, wo die vorgenannten Bedingungen stimmen und Sauberkeit und Hygiene groß geschrieben werden und Sie trotz Ihrer Ansprüche willkommen sind. Sie müssen es sich jedoch auch gefallen lassen, dass der gute Züchter auch Fragen an Sie hat, er möchte ja seine so sorgfältig aufgezogenen Welpen nur in gute Hände abgeben. Wer auf Fragen offen und ehrlich antworten kann, hat nichts zu verbergen. Dies gilt für beide Seiten.

Wem der Anschaffungspreis bei einem seriösen Züchter zu hoch ist, sollte sich überlegen, ob er überhaupt für die laufenden Kosten der Hundehaltung aufkommen kann. Sie sollten auf keinen Fall Ihre Ansprüche zurückschrauben, nur weil Sie irgendwo einen Welpen scheinbar sehr günstig haben können.
Solche Angebote haben sich immer hinterher als “faul” erwiesen. Der “Markt” der unseriösen Angebote wäre längst verschwunden, wenn es nicht genug Menschen gäbe, die immer noch meinen, dass sie ein ganz besonderes Schnäppchen machen könnten. Jeder Kauf aus Mitleid macht bei dem Massenzüchter und Hundehändler den Platz frei für die nächste armselige Kreatur, der sofort wieder aufgefüllt wird, wie das Regal im Supermarkt.

Wer bei Tieren nur auf den Preis schaut, der unterstützt Massenzüchter und Massenvermehrer und auf lange Sicht nur das Elend der Tiere dort.

Wer einmal einen Hund gehabt hat, der weiss, dass es sich um ein sehr soziales Wesen mit einem hohen Intelligenzfaktor handelt, der es wirklich verdient, als vollwertiges Familienmitglied und Gefährte aufgezogen, erzogen und so behandelt zu werden. Mit dieser Einstellung sollte man an den Welpenkauf herangehen - es handelt sich schließlich um ein Lebewesen und nicht um eine Sache.

In diesem Buch finden Sie weitere Informationen zum Welpenkauf:

Titel: “Hunde Kaufen mit Verstand” -
Ein Ratgeber für Käufer und Züchter von Susanne Kerl